Austausch, Vernetzung und innovative Lösungen für die kommunale Radverkehrsförderung: Die AGFK-SL war am 3. und 4. November bei der 20. Fahrradkommunalkonferenz (FaKoKo) in Düsseldorf vertreten. Gemeinsam mit zwei Vertretern aus Mitgliedskommunen nutzten wir die Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen kennenzulernen und neue Impulse für das Saarland zu sammeln.
Unter dem Motto „Radverkehr – modern, vernetzt, digital“ bot die diesjährige Fahrradkommunalkonferenz zahlreiche Einblicke in aktuelle Projekte, digitale Anwendungen und zukunftsweisende Ansätze der Radverkehrsförderung.
Innovative Projekte und digitale Lösungen
Besonders deutlich wurde, welche Möglichkeiten digitale Werkzeuge und die gezielte Nutzung von Daten inzwischen für die kommunale Radverkehrsplanung eröffnen. Von neuen Ansätzen zur Datenerfassung und -auswertung bis hin zu digitalen Anwendungen für Planung und Mobilitätsangebote zeigte die Konferenz ein breites Spektrum an Entwicklungen.

Bei dem Projekt Schulradrouten können sich Schüler*innen weiterführender Schulen ihre Schulwege mittels App planen lassen.
Vernetzung über Landesgrenzen hinweg
Neben den fachlichen Inhalten stand für uns besonders der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Konferenz bot Gelegenheit, mit anderen Akteur*innen, sowie mit den Vertreter*innen anderer Arbeitsgemeinschaften für Fuß- und Radverkehr ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen aus der täglichen Arbeit zu teilen und gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren.
Vor der FaKoKo trafen sich die AGFKen zum bundesweiten Austausch und zum Aufbau der Dachorganisation AGFK Deutschland. Hier zeigt sich, wie wertvoll die Zusammenarbeit der verschiedenen Landesnetzwerke ist, um Wissen zu bündeln, voneinander zu lernen und gemeinsame Projekte zu starten.

AGFK-SL Geschäftsführerin Irene Krohn im Interview
Viel Potenzial für das Saarland
Das Bundestreffen und die beiden Konferenztage haben gezeigt, wie dynamisch sich die Radverkehrsförderung entwickelt und wie viele Möglichkeiten bereits heute bestehen, Planungsprozesse zu unterstützen und den Radverkehr gezielt voranzubringen.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass auch im Saarland noch viel Potenzial besteht, innovative Ansätze und vorhandenes Wissen stärker zu nutzen.

Wir nehmen zahlreiche Ideen, neue Kontakte und wertvolle Anregungen mit zurück ins Saarland. Diese Impulse möchten wir in unsere weitere Arbeit einbringen, an unsere Mitgliedskommunen weitergeben und gemeinsam prüfen, welche Ansätze sich für die Radverkehrsförderung vor Ort nutzen lassen.

